Atmen und Natur

Atemübungen im Sinne einer achtsamkeitsbasierten Atemwahrnehmung und psychophysischen Selbstregulationsmethode. 

Durch bewusstes Atmen richtet der Übende seinen Blick nach innen, spürt intensiver in verschiedene Körperregionen hinein und kommt mit seiner Wahrnehmung zur eigenen Mitte.

Die Teilnehmer lernen achtsam zu beobachten: ob Ein- und Ausatmen gleich lang dauern, geht der Atem schnell oder langsam, ist er flach oder eher tief, wird er an bestimmten Stellen im Körper blockiert.

 Das Ziel ist den freien Atemfluss und das Lösen von Spannungen im Fokus zu behalten und somit die natürliche Atemmuskulatur zu stimulieren.

Der Atem reagiert auf alles, was uns innerlich und äußerlich bewegt. Die Sprache kennt viele Ausdrücke dafür wie sehr Atem, Emotionen und Gedanken zusammenhängen: Wir finden etwas schönes atemberaubend, halten vor Angst die Luft an oder es stockt uns der Atem vor Aufregung.

 Es ist wichtig, die Art und Weise wie wir atmen bewusst wahrzunehmen und durch eine Veränderung auch auf physischer Ebene regulierend auf das Herz-Kreislaufsystem, den Verdauungstrakt und sämtliche Drüsenfunktionen einzuwirken. Durch regelmäßige Übungen können auch Stressymptome oder Ängste wirksam reduziert werden.